Der Ortsverband Bündnis90/Die Grünen Waldfeucht zeigt zusammen mit der Landtagskandidatin Elsbeth Küppers-Hofmann am Sonntag, dem 2.05.2010, in der Dorfhalle Brüggelchen den Film "Die Wolke".
Der Film startet um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Verfasst von JvdD am 01.05.2010, 10:01 Uhr (216 Aufrufe)
Unter dem Motto "Leo's Knall statt Hagelfall" haben wir mit unserer mobilen Wetterkanone am Karnevalszug in Haaren und Bocket teilgenommen. In Erdbeerkostümen haben wir Kamelle und Ohrstöpsel verteilt. Denn wenn die fünfte Jahreszeit vorbei ist, beginnt auch schon bald wieder die Erdbeersaison - und die Wetterkanone des hiesigen Erdbeerbauern beschert uns wieder einen knalligen Sommer...
Zug in Haaren, Sopericher Str.
Zug in Bocket, Hartweg
Verfasst von JvdD am 16.02.2010, 10:55 Uhr (380 Aufrufe)
Während der letzten Legislaturperiode gab es verschiedentlich Gespräche zwischen Rat und Verwaltung, die den Umbau des Sitzungssaales zum Gegenstand hatten. Wegen der Vergrößerung des Rates von 26 auf 30 Mitglieder war eine Vergrößerung des Sitzungssaales geplant, für die die renovierungsbedürftigen Toiletten abgerissen und als Anbau an das Sitzungsgebäude neu gebaut werden sollen. Der Rat gehört ins Rathaus, so dass ggf. auch Akten von der Verwaltung in laufender Sitzung geholt werden können und selbst für Ausschusssitzungen ist der Saal zu klein.
Am 8. Dezember 2010 erklärte Bürgermeister Schrammen in der Sitzung des Bauausschusses, dass er von der ursprünglichen Planung abzuweichen gedenke. Der Rat solle nicht mehr im Sitzungssaal tagen und die im Sitzungsgebäude vorhandenen Toiletten nicht mehr abgerissen, sondern saniert werden. Hierzu sollten Mittel im Haushalt 2010 eingestellt werden. Eine Beratung und Beschlussfassung im Rat fand hierzu bisher nicht statt.
Bei der Fraktionssitzung der Grüne-Fraktion im Sitzungssaal mussten wir am 30.01.2010 feststellen, dass bereits mit der kompletten Sanierung einer Toilette begonnen worden war. Der Bürgermeister hatte sich also nicht nur über die Zuständigkeit des Rates in solchen Fragen hinweggesetzt, sondern in seinem Sinne Fakten geschaffen.
Mit Schreiben vom 1.02.2010 haben wir den Bürgermeister aufgefordert, diese Baumaßnahme sofort zu stoppen, da er weder über einen hierzu notwendigen Ratsbeschluss noch über die nötigen Haushaltsmittel im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung verfügte.
Bürgermeister Schrammen ist dieser Aufforderung nicht nachgekommen, sondern hat die Baumaßnahme beenden lassen und damit weitere Ausgaben zu Lasten der Gemeinde verursacht.
In der Bauausschusssitzung vom 4.02.2010 rechtfertigte Bürgermeister Schrammen sein Vorgehen mit einer abgängigen WC-Brille und Schimmelbefall, ohne hierfür Nachweise zu erbringen.
Nach unserer Auffassung hätte eine Reparatur der WC-Brille und ggf. eine partielle Behandlung der mit Schimmel befallenen Stelle(n) vollends ausgereicht, da die Toiletten ja bald abgerissen werden sollen. Schlimmstenfalls wäre überdies eine Sperrung der Toilette möglich gewesen, wie dies aufgrund der Baumaßnahme ohnehin der Fall war. Eine komplette Sanierung des Toilettenraums einschließlich der Erneuerung von Wand- und Bodenfliesen, WC-Schüsseln, Spülkästen und Waschbecken war nicht erforderlich. Im Bauausschuss war hierzu von Kosten in Höhe von 6000 Euro die Rede. Den Artikel in der Heinsberger Zeitung vom 11. Februar 2010 zu diesem Vorgang halten wir für unausgewogen, teilweise falsch und irreführend. Während Herrn Schrammen sehr viel Platz eingeräumt wird, eine Rechtfertigung zu verbreiten, die nicht nur von uns als an den Haaren
herbeigezogen empfunden wurde, ist die Vorgeschichte und die Argumentation des Rates stark verkürzt wiedergegeben. In einem Leserbrief haben wir den Sachverhalt richtiggestellt.
Ferner fragen wir uns, unter welchen Umständen das neben dem Zeitungsartikel erschienene Foto entstanden ist. Das Foto zeigt nicht, wie es den Anschein erweckt, die fraglichen Toiletten, die längst erneuert wurden, sondern das Damen-WC nebenan. Noch auf der Bauausschusssitzung am 4. Februar 2010 war dieses intakt. Wie konnte der zur Schau gestellte Schaden bis zur Aufnahme des Pressefotos am 9. Februar 2010 auftreten?
Verfasst von JvdD am 16.02.2010, 10:13 Uhr (356 Aufrufe)
In seiner Sitzung am 9. Februar 2010 hat der Rat über die energetische Sanierung kommunaler Gebäude beraten. Ein Antrag der Grüne-Fraktion forderte die Beschließung konkreter Sanierungsmaßnahmen. Diese wären etwa an den Schulgebäuden der Gemeinde überfällig, wie z.B. folgendes Thermografiebild zeigt:
Hintereingang der Grundschule Braunsrath
Der Rat beschloss jedoch zunächst eine Prüfung einzelner Maßnahmen.
Verfasst von JvdD am 15.02.2010, 21:05 Uhr (372 Aufrufe)
Lange haben die Waldfeuchter Skater und ihre Eltern mit unserer Unterstützung für ihre Skateanlage gekämpft. Leider wurde diesen binnen kürzester Zeit zur Zielscheibe von Vandalismus. Deswegen war von Anfang an daran gedacht, die Anlage auch durch eine entsprechende Beleuchtung und Videoüberwachung zu schützen, damit solche Bilder nicht entstehen können:
Mit der Amtsübernahme des neuen Bürgermeisters war die Planung dann wieder in Frage gestellt. Auch eine Nachfrage im Rat konnte die Verwaltung nicht dazu bewegen, dem offensichtlichen Handlungsbedarf Rechnung zu tragen. Erst durch förmlichen Antrag der Waldfeuchter Skater kam es zu einer Vorlage der Verwaltung im Rat, der am 9. Februar 2010 die Installation von Beleuchtung und Videoüberwachungsanlage beschloss.
Verfasst von JvdD am 15.02.2010, 20:27 Uhr (343 Aufrufe)
Schulen bieten sich wegen ihrer Größe und ihres Verbrauchs in besonderer Weise an, wenn man Energie einsparen und CO2-Emissionen vermeiden möchte. Hierbei kommt nicht nur das Interesse an Einsparungen zum Wohle des Haushalts und der Umwelt zum Tragen, sondern auch der pädagogische Wert, den Einsparmaßnahmen haben, wenn man Schülerinnen und Schüler an diesem Prozess beteiligt. Denn der verantwortungsbewusste Umgang mit begrenzten Ressourcen sollte unseren Kindern schon von klein auf nahegebracht werden.
Wir haben daher einen Antrag gestellt, der nicht nur die Gemeinde als Schulträger mit der Prüfung möglicher Energiesparmaßnahmen baulicher und technischer Art beauftragt, sondern auch erreichen soll, über ein bewusstes Verhalten der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrer zu Einsparungen bei Strom-, Heizenergie- und Wasserverbrauch zu kommen. Damit das gelingt, soll zusammen mit den Betroffenen energiesparendes Verhalten entwickelt werden, wie dies bereits an anderen Schulen erfolgreich praktiziert wird. Langfristig kann diese Maßnahme nur erfolgreich sein, wenn die Schulen dauerhaft am Erfolg ihrer Bemühungen beteiligt werden, z. B. durch eine fünzigprozentige Auszahlung der eingesparten Gelder an die Schulen zusätzlich zu ihrem sonstigen Bedarf.
Der Rat hat den Antrag am 9. Februar 2010 verabschiedet.
Verfasst von JvdD am 15.02.2010, 17:54 Uhr (367 Aufrufe)
Der Rat hat in seiner Sitzung am 9. Februar unserem Antrag für die Installation von Solaranlagen auf den Dachflächen von gemeindeeigenen Gebäuden zugestimmt.
Zunächst werden sämtliche Dachflächen auf ihre Tauglichkeit für die Installation von Solaranlagen geprüft. In einem zweiten Schritt wird dann entschieden, ob die Gemeinde oder aber ein Investor eine Solaranlage auf die in Frage kommenden Flächen installiert und betreibt. Auf diese Weise kann die Gemeinde zusätzliche Einkünfte erzielen und trägt dazu bei, CO2-Emissionen zu reduzieren.
Verfasst von JvdD am 15.02.2010, 17:36 Uhr (377 Aufrufe)
In der Bauausschusssitzung am 4. Februar 2010 wurde das Mobilfunkgutachten mit Standortkonzept vorgestellt, das wir Grüne schon lange gefordert haben. Aufgabe der Analyse war, die Strahlungsbelastung im Gemeindegebiet zu messen und nach Möglichkeiten zu suchen, wie diese Belastung minimiert werden kann.
Kern das Gutachtens ist die Erkenntnis, dass das gesamte Gemeindegebiet von einer einzigen Stelle aus versorgt werden könnte, so dass überall Empfang sichergestellt ist bei gleichzeitig gesundheitlich unkritischer Strahlungsbelastung für alle Wohngebiete. Diese Stelle auf einem Gemeindegrundstück befindet sich in der Feldlage zwischen Schöndorf und Brüggelchen.
Gleichzeitig förderte das Gutachten zu Tage, dass die Strahlungsbelastung in Haaren, ausgehend von der Mobilfunkanlage auf dem Gebäude eines großen Lebensmittelbetriebs, als gesundheitlich kritisch anzusehen ist. Die im Lichte der neueren Forschung als unbedenklich anzusehenden Strahlungswerte für Langzeitexposition werden dort um ein Mehrfaches überschritten (vgl. S. 13 bzw. S. 38 des Gutachtens).
Die Grüne-Fraktion stellte den Antrag, auf Grundlage der vorgestellten Analyse sofort ein Standortkonzept für Mobilfunkanlagen zu beschließen. Denn im Zuge des UMTS-Ausbaus und des weiteren technischen Fortschritts muss mit der Errichtung immer neuer Sendeanlagen und einer weiter steigenden Strahlungsbelastung der Bevölkerung gerechnet werden. Damit aber auch die anderen Fraktionen sich noch mit diesem Thema eingehend beschäftigen können, haben wir einer erneuten Beratung in der nächsten Sitzungsperiode Ende Februar/Anfang März zugestimmt.
Verfasst von JvdD am 15.02.2010, 15:34 Uhr (452 Aufrufe)
Bis zum heutigen Tag gibt es keine flächendeckende Versorgung mit DSL-Anschlüssen im Gemeindegebiet. Frust und großes Unverständnis der Bürger für die von der Telekom verschuldete unbefriedigende Situation haben im Laufe der Jahre eher zu- als abgenommen. Von technischen Selbsthilfemaßnahmen und kleinen Fortschritten abgesehen hat sich am Problem jedoch bisher nichts Grundlegendes geändert. Seit langem steht die Gemeinde hierzu in Verhandlungen mit der Telekom und der Kooperationsvertrag soll nun rechtskräftig sein.
Demnach müssen bis Ende 2010 die Bereiche Selsten, Braunsrath, Löcken und Schöndorf schnelle DSL-Leitungen bekommen.
Die unterversorgten Gebiete mit der Waldfeuchter Vorwahl 02455 aber müssen sich weiter gedulden.
Verfasst von JvdD am 15.02.2010, 14:43 Uhr (472 Aufrufe)
Während der letzten Legislatur folgte der Rat knapp, aber mehrheitlich den Empfehlungen des alten Bürgermeisters und trieb das Bebauungsplan- und Umlegungsverfahren trotz vehementer Proteste und juristischer Schlappen weiter voran. Viele Bürger und auch wir Grünen hofften nun, dass der neue Bürgermeister auf eine Aufhebung des Verfahrens drängen würde. Immerhin hatte dieser ja mit dem Thema "Haarener Feld" kräftig Wahlkampf gemacht. Eine "nachvollziehbare Entscheidung" seinerseits steht jedoch aus. Stattdessen hat der Rat am 15. Dezember 2009 auf seine Empfehlung hin beschlossen, zunächst weitere Gespräche mit allen Seiten zu führen. Wir Grüne glauben, dass die Positionen innerhalb der letzten Jahre hinreichend klar geworden sind und haben die Aufhebung des Bebauungsplanverfahrens beantragt, bevor die Kosten dieses Verfahrens für die Gemeinde noch weiter aus dem Ruder laufen. Wir wurden jedoch von den anderen Fraktionen überstimmt.
Verfasst von JvdD am 15.02.2010, 14:23 Uhr (487 Aufrufe)